Südinsel von Neuseeland: Teil II

*** Mein Computer ist seit einiger Zeit kaputt, somit meine Zeit im Internet noch mehr eingeschränkt. Ich werde nur kurz den Eintrag überfliegen und dann veroeffentlichen. Bitte um Nachsicht fuer noch mehr Rechtschreibfehler (wer welche findet, darf sie behalten) ****

Am Montag den 4. Februar fuhr ich von KakaPoint weiter (übrigens heisst sehr viel hier „Kaka-„irgendwas. Mittlerweile habe ich herausgefunden, das ist ein Vogel). Es hat natürlich geregnet. Vorausgesagt war es ja schon lange, aber es hat gewartet bis ich weiter gefahren bin. Was solls, ich will nicht klagen, wurde ich doch seither vom Wetter sehr verwöhnt. War auch auf der weiteren Strecke nicht weiter tragisch, es war sowieso fuer diesen Tag nur der Strasse entlang. Am nächsten Tag war dann wieder wunderbares Wetter.

Eigentlich wollte ich auf neu angelegten Radwegen fahren, wie sie in meinem Buch beschrieben waren. Nur waren sie so neu, dass sie noch nicht existierten oder noch nicht freigegeben waren. Nur ein schönes Stück an dem Clutha Fluss entlang existierte schon. DSC04423 (2)An diesen Gräbern merkte ich, ich war schon einmal hier DSC04428 (2)kann mich ausser an das Grab „Somebody’s Darling“ an nichts mehr erinnern. DSC04429 (3)Später war der Track wieder gesperrt. Ärgerlich. Später so es aber so aus, als ob sie nur einen speziellen Event abwarten und ein großes Opening zu zelebrieren und den Track „offiziell“ noch nicht benutzt haben wollen. Es waren trotzdem aber schon ein paar Radler darauf unterwegs.

Da auch er durch öffentliches Gelände, weg von der Straße, ging, konnte ich mal wieder mein Zelt ungestört am Abend aufbauen.  DSC04431 (2)Nur sprangen sehr viele Hasen herum. Hasen werden mit Vorliebe nachts gejagt und geschossen. Das hatte ich schon einmal dass ich im Zelt auf einmal lauter Schüsse hörte. Nur hier liegt auch Gift aus, 1080 ich glaube das ist so was wie Zyankali, um die Possumplage in den Griff zu bekommen. Daher fühlte ich mich sehr sicher. Auch Hasen waren somit mit grösster Wahrscheinlichkeit vergiftet. Ich hatte tatsächlich die ganze Nacht meine Ruhe.

Es war dann nicht mehr weit bis nach Alexandra, wo ich Taemi traf, eine junge Amerikanerin. Sie viel schon damit auf, dass sie einfach quadratische Eimer als Fahrradtaschen hatte.

DSC04442 (2)Sehr originell und absolut wasserdicht. Nur meinte sie, Flussdurchquerungen würde sie damit lieber nicht riskieren, die Deckel saßen wahrscheinlich nicht dick genug.

Zusammen fuhr ich mit ihr ein kurzes Stück auf dem Ortago Rail Trail. Sie fuhr auf dem Trail weiter, ich bog Richtung Westen auf die Thomsons Gorge Road über den Thomson Saddle.  DSC04451 (2)Diese Strasse ging durch verschiedene Weiden, staendig Tor auf und wieder zu. Das war aber nur das Wenigste. Es war als „Allrad“Strasse ausgezeichnet.  DSC04452 (2)Selten musste ich mein Fahrrad so steil hoch schieben.  Dafür war es aber unwahrscheinlich schoen und sehr ruhig. Nur unten hatte ich noch einen Farmer gesehen, dann war Ruhe bis ich über dem Sattel war. DSC04455 (2)Bei dem genialen Wetter wurde ich oben mit der spektakulärsten Aussicht belohnt. DSC04458 (2)Mount Cook und die Seen waren sogar zu sehen.  DSC04471 (2)An meinem Jahrestag, am 8. Februar, schon wieder ein Jahr unterwegs, erreichte ich Lake Hawea.  DSC04479 (2)Ich brauche glaub nicht mehr zu erwähnen, dass das Wetter einfach traumhaft war. Man sieht es ja selber.  DSC04483 (2)Auch die Landschaft war immer traumhafter und viele schoene Seen zum Zelten.  DSC04487 (2)Das einzige, was ein bisschen störte, war der Wind.  DSC04491 (2)Wie man hier sieht, wachsen schon die Bäume sehr krumm. Leider in der falschen Richtung.  DSC04496 (2)Durch die Berge mit den vielen Kurven war es erträglich  DSC04504 (2)Dann über den Haast Pass und runter an die WestküsteDSC04513 (2)Ich kann mich noch gut erinnern, wie es hier letztes Mal geregnet hat. 5 Tage hatte ich nasse Schuhe. Davon war vorerst keine Spur DSC04524 (2)Es als ich zu den Gletschern kam, zogen Wolken auf.  DSC04533 (2) DSC04535 (2)Für Radfahrer haben sie extra schoene Radwege von der Straße zu den Parkplätzen für die Wanderwege zum Gletscher angelegt.  DSC04537 (2)Ich liebe einfach die dichten Regenwaelder, die trotz der langen Trockenheit noch sehr grün waren.  DSC04541 (2)Vom Gletscher selber, hier Fox, war ich etwas enttäuscht. Es ist nicht mehr viel übrig. Gerade als ich beschlossen habe, da muss ich nicht noch weiter laufen, hat es auch schon angefangen zu regnen. Das war mir in dem Moment so etwas von egal, sogar Willkommen, da ich jetzt einen Grund mehr hatte umzudrehen.

Es hat dann weiter geregnet. Vom Franz Josef Gletscher habe ich nichts gesehen, interessierte mich dann auch nicht mehr sehr.

Erst am Nachmittag tags darauf, kam die Sonne wieder heraus. Schon früh erreichte ich diesen See, wo ich auch zelten konnte.

DSC04551 (2)Sofort breitete ich alles aus und ruckzuck war alles wieder trocken. Nicht dass es wirklich nass gewesen waere, mein Zelt ist dicht, nur eine gewisse Feuchtigkeit laesst sich nicht vermeiden. Es gab sogar einige, die in dem See schwammen. Nur ich war zu dem Zeitpunkt so froh endlich wieder trocken zu sein, ich wollte nicht wieder nass werden.

Weiter ging es an der Westküste, etwas trockener weiter. Von Ross aus sollte ein Radweg nach Hokitika gehen. Die Frau von der Touristeninformation meinte, er sei noch nicht fertig, überhaupt die Brücke am Anfang. Da allerdings nicht viel Regen war, koenne ich gut durch den Fluss, danach sei alles nur Schotterweg.

Also gut, ich war schon zu lange auf dem Highway, bereit fuer neue Abenteuer.

Die Brücke sah wirklich nicht so aus, als ob ich da mit dem bepackten Fahrrad drüber wollte.

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Nachdem ich den Fluss durchquert hatte, war für mich klar, ich moechte da nicht mehr zurück. Ich hatte zwar schon schlimmere Flussdurchquerungen, trotzdem, das Wasser ging mir bis zum Knie und das schwere Fahrrad in der Strömung ueber die grossen Steine zu schieben ist auch kein Vergnügen.

Auch nachdem ich die „Schotterpiste“ gesehen habe, gab es fuer mich nur noch vorwärts.

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Der ganze Weg war von einem stacheligen Gestrüpp, genannt „Gorse“, ein schlimmes Unkraut, zugewachsen. Aeusserst unangenehm,

Ab und zu waren Baeche zu überqueren. Der Abstand der Balken war nicht immer sicher, deswegen war hier eher Schieben angesagt.

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Einmal durfte ich dann nochmals durch das Wasser, war aber nicht schlimm. DSC04560 (2)

Nach 12 km war dann der Spass vorbei, meine Beine waren von all den Dornen blutueberstroemt.  DSC04562 (2)

Auch wie ich merkte, haben meine Satteltaschen Dornen abbekommen, die waren jetzt auch ganz schoen stachelig.DSC04564 (2)

Auf der anderen Seite war ein Schild, das ich natürlich erst am Ende gesehen habe. Wenigstens war es nicht verboten, hier durchzufahren. DSC04567 (2)

Dann Hokitia, mit den Gebilden und Kunstwerke aus Treibholz. Hier war ich wieder bei einem Warmshower Gastgeber, Kevin, ein sehr interessanter, pensionierter Wissenschaftler, der alle Fragen beantworten konnte.

Auf seine Frage, ob ich am nächsten Tag Kajak fahren gehen moechte, antwortete ich natürlich freudig mit einem „Ja“.

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Er brachte mich zu einem wunderschönen See, wo ich in der Morgenstimmung ein paar Runden drehen konnte. Sehr interessant die Landschaft von dieser Perspektive zu sehen. DSC04576 (2)

Weiter auf Seitenstrassen ging es weiter nach Norden, zu den NelsonsLakes. DSC04589 (2)

Kurz darauf St Arnaud, der Ausgangspunkt fuer den Rainbow Track. Schon letztes Mal habe ich von dem Track gehört, bin ihn aber nicht mehr gefahren. Dieses mal wollte ich es unbedingt nachholen.

Der Anfang ist noch geteert, geht durch den Wald in ein Tal hinein. Ueberall sah ich weisse kleine und graue groessere Kisten stehen. Dann sah ich eine Arbeiterin, die ich gleich ausfragen musste.

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Es waren Fallen fuer die kleine Iltisartige Tiere und fuer Possums, die im verdacht sind in Neuseeland Tuberkulose zu übertragen.

Es war mal wieder traumhaftes Wetter, das richtig dazu einlud ab und zu an einem Fluss eine Pause einzulegen. DSC04596 (2)

Manchmal sah es so aus, als ob der Weg an einem Felsen endet, dann ging es doch wieder durch eine enge Schlucht. DSC04602 (2)Der Zustand der Strasse war leider nicht gerade gut. Teilweise sah es nach Erdrutsch aus, teilweise waren auch zu viele Autos unterwegs. Der Track ist einfach zu bekannt. DSC04603 (2)Trotzdem wunderschön. DSC04605 (2)Genial sind auch die Berghütten, in denen man einfach übernachten kann, ohne das Zelt aufstellen zu muessen. Es ist hier immerhin auf fast 1000m, da kann es sehr kalt werden. DSC04614 (2)Unglaublich, wie ruhig es hier oben ist.

Am nächsten morgen ging es dann auf den Island Gully Saddle, mit etwas ueber 1300m. DSC04617 (2)

Geschafft! Fast nur noch abwärts nach Hamner Springs!DSC04618 (2)Doch dann kam es wieder anders als gedacht. Hinter dem Sattel war die Strasse noch befahrener, grosse Steine, schlimmes Wellblech waren das Resultat. Ich habe mich sehr geärgert, dass jeder mit seinem grossen Wohnmobil da durch muss.

Wahrscheinlich haette ich gelassener sein muessen, denn dann kam was, dass ich endlich mal wieder etwas spannenderes erzählen kann, als schönes Wetter und fantastische Landschaft.

Eigentlich kann ich überhaupt nichts erzählen, weil ich keine Ahnung habe, was passiert ist. Ich war auf einmal im Medical Center in Hamner Springs. Ein Ranger, den ich anscheinend angehalten habe, hat mich dorthin gebracht. Ich muss ganz schoen vom Fahrrad gefallen sein, hatte ein ganz schönes Blackout, meine rechte Seite war total aufgeschuerft und der linke Daumen angeschwollen. DSC04622 (2)Wirklich kein schöner Anblick, wie ich da bei der Krankenschwester stand. Kein Wunder, dass sie mich zuerst mal unter die Dusche schickte. Das war die beste Dusche seit langer Zeit. Danach wurden die Wunden gesaeubert und ich musste immer wieder alle Namen wiederholen. Der Arzt hiess Scott, die Krankenschwester Sharonne und der Ranger Bob. Von dem Moment wo ich in Hanmer war, wusste ich alles wieder, nur was davor war, keine Ahnung. Ich kann nicht einmal sagen, ob ich schnell oder langsam gefahren bin, warum ich hingefallen bin, nichts! Wieder einmal hatte ich Glück im Unglück, einen Warmshower Gastgeber, der auch noch Notarztwagenfahrer war (Ambulance officer). Das beruhigte auch die Krankenschwester, die mich dann wohlbehütet wusste.

Einen Tag ausruhen und die heissen Quellen in Hanmer geniessen und dann weiter. Den ganzen Downhill, den ich wegen dem Unfall verpasst hatte, konnte ich jetzt hoch fahren. DSC04628 (2)Daumen und ich kamen sehr gut am Jacks Pass an.
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Danach ging es zum Molesworth Track. An dem Tag wollte ich nicht lange fahren, nur nach Acheron. Dort gibt es einen kleinen DOC Campground. Als ich da ankam, kam der Ranger aus seinem kleinen Häuschen raus. Ich wunderte mich nicht schlecht, es war der selbe, der mich zum Medical Center gebracht hat. Er hat mich natürlich auch gleich wieder erkannt, sich gefreut, dass es mir wieder gut geht und hat sich sehr um mich gekümmert. Bald wussten alle Ranger in der Gegend, dass ich auf dem Track unterwegs war und hielten ein Auge auf mich.

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Der Molesworth Track ist zum Glück nicht so bekannt, wie der Rainbow Track. Ausser mir habe ich kaum jemand gesehen.

DSC04643 (2)Nur fantastische Landschaft
DSC04644 (2)Lange Wege, die sich durch die Ebene ziehen. Dazwischen drin ein paar BergeDSC04647 (2) Wieder unglaublich warm, bis ich auf der anderen Seite war, der Molesworth Station, wo ich wieder an einem der alten Haeuser zelten konnte. DSC04652 (2)Danach wurde es merklich huegeliger. Keinen Meter mehr eben. DSC04657 (2) Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Ich dachte, ich muss nur von ca 800m auf Meereshoehe runter und koenne deswegen einige Kilometer hinter mich bringen. DSC04663 (2) Nichts warsDSC04664 (2) Dafuer ging es schoen durch Schluchten und auf Berge mit schöner Aussicht.

Erst um Mittagszeit am nächsten Tag war ich dann in Blenheim, egal. Es war Sonntag, die grossen Shopping Center haben trotzdem offen. Von dort wollte ich schnell nach Picton und hoffte, dass ich von dort am Abend eine Fähre zum oberen Start des Queen Charlotte Track bekomme. Leider gibt es keine Fähre am Abend, also besorgte ich mir ein Ticket fuer die erste am nächsten Morgen und fuhr gemächlicher weiter nach Picton, am Nordrand der Suedinsel.

Dort angekommen ärgerte ich mich, dass ich das Ticket gekauft habe. Die Campingplätze in dem Ort sind erschreckend teuer, da meine Fähre früh am nächsten Morgen ging, musste ich dort übernachten. Also bin ich schnell zum Tourist Info und habe zum Glück das Ticket zurück geben koennen.

Mit dem Fahrrad bin ich dann aus Picton heraus Richtung Westen, DSC04673 (2)Richtung dem unteren Start des Queen Charlotte Tracks. DSC04675 (2) Dort konnte ich dann direkt am Meer auf einem wunderbaren Campingplatz zelten. DSC04678 (2) Der obere Teil des Queen Charlotte Tracks ist bis 28. Februar fuer Radfahrer gesperrt. Es war somit sowieso besser von unten den einfachen Teil zu fahren. DSC04686 (2) Ich muss sagen, es war wirklich einer der beeintruckensten Strecken die ich gefahren bin. Durch dichten Wald mit Ausblick auf das Meer. DSC04690 (2) Nur ein kurzes Stueck, das sich aber wirklich gelohnt hat. DSC04694 (2)Danach noch einen kurzen Abstecher nach Nelson, wo ich mich mit Margy und Lindsay, Freunde aus Australien, bei der Familie ihres Sohnes treffen wollte.

In der „zweiten“ Radfahrergeneration, werden die Kinder nicht mit dem Auto in Kindergarten gefahren.

DSC04710 (2)Es ist nur eine Frage der Organisation, aber es geht auch so, und die Kinder haben sichtlich Spass dabei und die Mutter ist ganz schoen fit. Der Kleine darf auf den Radwegen selber fahren.

Nach einem Abend von Diskussionen ueber Radfahren in der ganzen Welt fuhr ich zurück nach PictionDSC04713 (2) Holz ist eine der grössten Wirtschaftszweige hier. Es ist unglaublich, wieviel Baeume hier gefaellt werden. DSC04714 (2)Von hier ging es dann mit dem grossen Fährschiff auf den suedlichen Teil der Nordinsel, Nach Wellington.

DSC04720 (2)Dort traf ich am 2. Maerz Alex und Martin, meine Freunde aus Australien (siehe Pamir Highway, Silvester) die nach Neuseeland gekommen waren, um mit mir die Nordinsel zu erforschen.

Mehr darüber nächstes mal.

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3 Gedanken zu „Südinsel von Neuseeland: Teil II

  1. Gott sei Dank, daß Dir nichts Schlimmeres passiert ist ! Hoffe dem Daumen geht’s auch wieder gut. Aber immer wieder interessant was Du so alles erlebst und zu sehen bekommst.
    Weiterhin Gute Fahrt ! Gruß, Ricarda

  2. Hallo Dorothee,
    Wir sind wieder gut zu Hause angekommen. Dein Bericht über die Südinsel ist ja bereichernd. Ja, wie schöne die Welt sein kann bei passendem Wetter und guter Gesundheit.
    Ich habe mich angemeldet Deine weiteren Berichte zu verfolgen. Meine Gedanken fliegen mit Dir, denn ich glaube meine Knie würden diese Bergtouren nicht mehr schaffen.
    Weiterhin viel Erfolg, Mut ind neue Ziele erreichen, das wünschen wir Dir aus ganzem Herzen.
    Toll Dich in New Zealand getroffen zu haben. Vielleicht gibt es ein Wiedersehn in Hawaii, Big Island, Hilo
    Daghild und Erhard

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