Wohin gehst Du? Kannst Du das mal genauer erklären? #bcka14

Das waren die Reaktionen, wenn ich sagte, ich gehe zum BarCamp Karlsruhe. Nein, erklären konnte ich es auch nicht, es war mein erstes BarCamp und ich hatte keine Ahnung, was auf mich zu kam. Gelesen habe ich ab und zu mal darüber. Soll ja gut sein zum Netzwerken und ausserdem bin ich offen für Neues. Ich mutmasste, da es an der Karlshochschule war, dass es hauptsächlich die Jugend anzog und die Themen eher technisch sein werden. Beidem bin ich bei Weitem nicht abgeneigt. Um gleich mitten im Geschehen zu sein, bot ich meine Hilfe an, war am Empfang und habe die Namenskärtchen verteilt. Schnell merkte ich, dass ich mit meiner ersten Annahme nicht ganz recht hatte, ich war nicht die einzige, deren Haarfarbe schon stark ins Grau übergeht.

Dann die Vielfalt der Themen! Von wegen technisch. Von Fröbelsterne basteln über urban gardening zu Alternative Paarkonstellationen konnte man alles mitnehmen.

Als „Baby“ – Neuling in Barcamps – sollte man eine Session halten, so lautet anscheinend die Regel. Irgendwie kann ich mich da schon durchmogeln, dachte ich, es gab ja viele Neulinge. Nach dem ersten Tag, der gespickt war von Suizidversuchen, twitter tipps, Monetarisierung der Blogs, SEO und interessanten Paarkonstellationen war ich schon halb angefressen. Ausser meinem „Glückstreffer“ vom DNX Berlin, Daniel Schöberl, kannte ich niemand, was sich bald geändert hat, vor allem bei einem sehr informativen und spassigen Ausklingen des ersten Tages, mit Nathan, Julia und Silvia. Dabei wurde ich dazu animiert, doch noch eine Session vorzuschlagen.

Ich nutzte die Gelegenheit endlich über das zu Reden, was bei meinen Reisevorträge nicht richtig zu Wort kommt, um was es eigentlich bei Radreisen geht, was mir wichtig ist und dass es eigentlich jeder machen kann und um weitere Fragen zu beantworten. Es ist eher eine mentale Angelegenheit. Es haben sich sogar ein paar Zuhörer gefunden, obwohl eine Porno-Session nebenher lief 🙂

Die Netto Session war dann noch ein witziger, amüsanter Abschluss. Danach war ich aber froh, dass es vorbei war, mir brummte der Schädel. Zwei Tage lang voll mit interessanten Vorträgen und Diskussionen, das übertraf all meinen Erwartungen. Jetzt kann ich jedem erklären, was ein BarCamp ist. Ich werde wieder kommen. Wann und wo ist das nächste?

P.s. Ein Blogeintrag ohne Bild ist wie ein Lied ohne Worte – auch nicht schlecht!

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Ein Gedanke zu „Wohin gehst Du? Kannst Du das mal genauer erklären? #bcka14

  1. Die Bezeichnung „Glückstreffer“ ehrt mich natürlich und ich bin weiterhin auf deine kommenden Projekte gespannt. Vielen Dank auch für die Session beim Barcamp. Deine Geschichten sind immer wieder inspirierend und schön anzuhören. Die nächsten Barcamps findest du übrigens unter acary.de, einem Projekt, das ebenfalls in einer Session vorgestellt wurde und unter anderem sämtliche Barcamps in Deutschland auflistet.

    Dann mal bis zu unserem nächsten Treffen,
    Daniel.

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