Über den Kaukasus ans Kaspische Meer zur Eruovisions-Stadt Baku

Im Regen und mal wieder schweren Herzens habe ich Trabzon verlassen. Auch wenn es noch so nett ist, es ist gut, wenn man beizeiten wieder geht, damit man gut in Erinnerung bleibt.
Trotz den zwei Tagen Ruhe, wurde ich bald wieder müde, aber nicht in den Beinen, sondern nur wegen Schlafmangel. Sedat hat mich bei seinem Freund angemeldet, der nach ein Fischrestaurant hat, wo ich übernachten konnte. Da es bis dorthin nur 80 km waren, hatte ich es nicht eilig.

Vor Rize wurden die Haselnusssträucher,die seither am Schwarzen Meer hauptsächlich wuuchsen, von Tee abgelöst. Überall Tee-Sträucher und -Verarbeitungsfabriken. Die Lastwagen mit Rize-Cay haben mich noch bis Baku begleitet.

Kurz hinter Rize war Bayram’s Fischrestaurant. Das ist eine tragische Geschichte. Vor ca 20 Jahren hat er sich dort ein schönes Haus gebaut und ein Feinschmecker-Fischrestaurant eröffnet. Es muss sehr erfolgreich gewesen sein. Vor 10 Jahren wurde die neue, breite Strasse gebaut und sein Haus wurde einfach abgerissen. Es wurde ihm zwar versprochen, dass ein anderes Haus in der Nähe für ihn gebaut wird, es hat sich aber nichts getan.
Psychisch hat er das nicht verkraftet, wohnt seither in einem Schuppen, gleich neben dem Platz, wo sein Haus stand. Seither kocht er nur noch für wenige Gäste.

Ich war gerade ca. eine Stunde da, Bayram hat mir die Umgebung gezeigt, wer kam da angefahren? Sedat! Der Brief von meiner Schwester, auf den ich noch gewartet, dann aber aufgegeben hatte, kam gerade an dem Tag an. Deswegen fuhr er hinter mir her und brachte mir den Brief. Sehr nett!

Bayram hat für uns natürlich noch Fisch gekocht, was ich ja normalerweise nicht esse, anstandshalber musste ich ihn wenigstens probieren und er war sogar noch gut.

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es am nächsten Tag, recht spät weiter. Nur noch ca 100km und ein paar längere Tunnel trennten mich von der Grenze zu Georgien. Um Mittagszeit setzte wieder der Gegenwind ein, so war ich erst um 18 Uhr dort. An der Grenze war immer noch sehr viel Betrieb, es dauerte ungefähr 30 Min bis ich durch war. Direkt an der Grenze war eine Touristeninformation. Ich fragte nach Übernachtungsmöglichkeiten noch vor Batumi, der nächst grösseren Stadt. Sie nannten mir ein paar, die mir zu teuer waren. Dann meinte eine, ich könne doch noch gut bis Batumi fahren, das wären noch 20km, das schaffe ich doch in einer halben Stunde. Mit grossen Augen schaute ich sie an und meinte, dann müsste ich ja 40km/h fahren, so stark kann der Rückenwind gar nicht sein, dass ich das mit dem beladenen Fahrrad schaffe. Das hat sie glaub nicht verstanden, ich habe keine Ahnung, was für eine Vorstellung die eigentlich haben.

Im schönsten Sonnenuntergang über dem Schwarzen Meer fuhr ich weiter. Es war trotzdem keine sehr angenehme Gegend, es gab zwar ein paar Hotels, aber da war meistens ein Nachtclub dabei. Schliesslich hat mir ein Mann hinter einer Tankstelle, nicht weit wo auch LKWs parken und Sicherheitsleuter herumlaufen, einen Platz gezeigt, wo ich mein Zelt aufstellen konnte. Es war auch höchste Zeit, es war schon dunkel.

Am nächsten Tag war ich schnell in Batumi. Die Stadt ist fantastisch zwischen Schwarzem Meer und den schneebedeckten Bergen gelegen.
Es sah so aus, als ob sie sich für den Touristenansturm rüstet. Wunderschöne Hotels, Parks, sogar Fahrradverleih, mit den Rädern kann man dann an der Promenade auf dem Fahrradweg entlang fahren.

Nach Batumi blieb ich noch ein Weilchen am Schwarzen Meer Richtung Norden. Insgesamt bin ich ca 1500km an dem Meer entlang gefahren, bis ich Richtung Osten abgebogen bin.

Zufällig hatte ich schon bevor ich nach Georgien gekommen war, entdeckt, dass sie eine komplett andere Schrift benutzen.

Da auf den Schildern meistens die Namen auch in lateinischer Schrift waren, war das auch kein grösseres Problem, sondern eher eine Herausvorderung neben dem Fahren die Schriftzeichen zu entziffern und zu lernen.

Auch sonst ist Georgien komplett anders als die Türkei, Sprache, Kultur, Religion, ich weiss überhaupt nicht, was sie ausser dem Schwarzen Meer eigentlich gemeinsam haben. Die Sprache gehört zu den Karvelian Familie, die, soweit ich weiss, nichts mit irgendeiner mir sonst bekannten Sprache zu tun hat. Die Moscheen wurden von orthodoxen Kirchen abgelöst. Seit Ende der Sowjet Area hat die orthodoxen Kirche nicht nur bez der Gebäude einen Aufschwung erhalten.
Die Bevölkerung wurde in der Zwischenzeit sehr gläubig, die Kirchen haben eine grosse Macht.

Die Landschaft ist fantastisch, manchmal erinnerte sie mich an die Mongolei,

Manchmal an den Schwarzwald

Die Limonaden waren allerdings nicht so fantastisch.

Der Geschmack war genauso schrecklich wie die Farbe.

Nicht nur in der ersten Nacht habe ich gezeltet, mir wurde immer ein Platz angeboten, wo ich mein Zelt aufbauen konnte. Einmal war es im Garten einer jungen Familie. Hier habe ich das erste mal meinen Globus-Wasserball ausgepackt.

Das Interesse des Mädchens an der grossen, weiten Welt war allerdings nicht so gross, sie wollte lieber damit spielen. Das war mir auch recht.

Wie sollte es auch anders sein, vor Tiflis (oder Tbilisi, wie es eigentlich richtig heisst) kam mal wieder ein Berg. Fast ganz obe kam noch ein Tunnel. Der sah nicht so gut ausstaffiert aus, wie die in der Türkei. Es stand auch nicht dran, wie lang er ist. Als ich fragte, wurde mir gesagt, 3,8 km. Das musste ich mir nun wirklich nicht antun. Der Mann, der gerade dabei war, einen Bagger auf einen uralten, russischen LKW zu laden, hat mir angeboten, mich mit durch den Tunnel zu nehmen. Da habe ich doch gleich zugesagt. Danach entdeckte ich, ich hätte auch über den Berg fahren können. Das wäre sicher ruhiger und idyllischer gewesen. Aber keine Frage: mit dem uraten Truck durch den Tunnel war das grössere Abenteuer.

Der Tunnel war dann nur 1,8km lang, das hätte ich auch fahren können. Aber so hatte ich ein anderes interessantes Erlebnis und alles mal wieder gut überstanden.

Vor Tbilisi ist die Weltkulturerbestadt Mtskheta, ehemalige Hauptstadt des Landes mit den ältesten Kirchen.
Alle werden auch als Kirchen benutzt, ein paar gehören zu einem Nonnenkloster.

Insgesamt ist Mtskheta klein und überschaubar. Es war der erste Ort, wo ich Touristen traf. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur die Lage ist fantastisch, das Stadtzentrum wurde auch sehr schön renoviert.
Irgendwo muss ich meine Jacke verloren haben, also nochmals eine Runde durch die Stadt, habe aber nichts gefunden. Der Verlust war nicht allzu gross, es war nur eine billige ALDI Jacke, trotzdem ich hoffte, dass ich sie in Tbilisi wieder ersetzen kann. Bis dorthin waren es nur noch ca 30km.
Das war erst der Anfang, mich erwartete noch einige Kilometer mit übelstem Verkehr, bis ich bei Robin’s Wohnung fast auf der anderen Seite der Stadt angekommen war.

Die historische Altstadt ist ganz nett
der Rest fast unerträglich. Viel zu viel Verkehr, zu viele Autos.
Das ist kein Parkplatz sondern ganz normaler Verkehr. Es ist kaum möglich über die Strasse zu kommen. Für Fussgänger gibt es ab und zu Unterführungen, die muss man auch erst mal finden und dann hatte ich nicht immer Lust, mein Fahrrad zu tragen.

Gleich am ersten Tag fand ich eine sehr günstige Jacke, die dazu noch viel besser ist als meine Alte. Der zweite punkt auf meiner Liste, was ich hier tun musste, war ein Azerbaijan Visum zu beantragen. Robin meinte, ich brüchte dazu eine Einladung, von anderer Seite hörte ich, ich solle es einfach ohne versuchen. Um mir Klarheit zu verschaffen, fuhr ich zur Embassy, es war früher Nachmittag und natürlich geschlossen. Der Polizist, der gerade Wache schob, meinte, ich fände alles an der Anschlagtafel. Also ging ich dorthin und machte mir Notizen. Es war ganz schön kompliziert, Einladung, dann 60 Euro auf einer bestimmten Bank in der Stadt einzahlen, dann wieder rausfahren, Antrag abgeben…Ich hatte schon gar keine Ahnung, woher ich eine Einladung bekommen sollte. Der Polizist meinte, ich solle doch einfach zu einem der Reisebüros an der Ecke gehen. Das tat ich dann auch gleich. Das Angebot, das er mir machte und der Preis schien sehr gut, darum sagte ich ihm zu. Innerhalb 30 Minuten hatte er alles für mich beisammen, Antragsformular, Einladung aus Baku, Einzahlungsquittungen und Kopien des Reisepasses. 60 Euro kostete allein das Visum, das, was ich auf der Bank hätte einzahlen müssen. Insgesamt hatte ich dem Reisebüro ca 69 Euro zu zahlen, alles in allem. Danach konnte ich gleich den Antrag bei der Embassy abgeben und mir wurde gesagt, ich könne mein Visum am nächsten Tag abholen.
Ich konnte das alles noch nicht ganz glauben. Alles, was vorher so komliziert erschien, war innerhalb kürzester Zeit erledigt. Richtig geglaubt, dass alles auch so funktionierte, hatte ich erst, als ich am nächsten Tag wirklich das Visum in der Hand hatte. Ich war äusserst glücklich, dass ich am nächsten Tag die Stadt wieder verlassen konnte. Sie ist wirklich zum Fahrradfahren sehr unangenehm. Deswege hatte ich auch gar keine grosse Lust viel anzuschauen, überall war es viel zu laut, zu viel Verkehr. Einmal bin ich in die Alstadt gelaufen, habe ein paar Kirchen angeschaut, damit war mein Bedarf gedeckt.
Die Wohnung von Robin war allerdings ein Traum, im neunten Stock über der Stadt. Mir hat der Blick von da oben gereicht, da musste ich mich nicht auch noch ins Getümmel stürzen.

Die Fahrt aus der Stadt heraus war wesentlich einfacher und angenehmer als in die Stadt, kleiner Strassen, kaum Verkehr. Nach ca 20km kam Rustaveli, eine Stadt, die mich total erstaunt hat. Grosse breite Strassen, auf denen nicht überall Autos geparkt hatten, Blumenbeete, neue grosse Häuser, Supermärkte, wie ich sie in Tbilisi nirgends gesehen hatte. Anscheinend wurde die Stadt im 19.Jh von den Russen angelegt. Hier war es ein richtiges Vergnügen Fahrrad zu fahren.

Von hier aus wollte ich auf einer Nebenstrasse über einen kleineren Grenzübergang nach Azerbaijan. Jeder, den ich fragte, meinte, die Strasse sei OK und die Grenze offen. Erst 10km vor der Grenze meinten ein paar Männer, die Grenze wäre zwar offen, aber nur für Azerbaijani oder Georgier, nicht für Touristen. Ich wollte es nicht recht glauben, denn in dem Fall müsste ich die ganze 18km nach Rustaveli zurück und auf die Fernstrasse.
Ich fragte noch ein paar Polizisten. Die meinten auch, die Grenze wäre offen, worauf ich meinte, ich hätte gehört, nicht für Touristen. Das verunsicherte sie und sie telefonierten herum. Schliesslich kam ein Polizist angefahren, der Englisch sprach. Der wollte mir den Weg zur Grenze erklären. Und wieder meine Frage, ob sie auch für Touristen offen sei. Diskussion – Telefonate, ich wartete geduldig. Mich hat es schon sehr gewundert, dass die Polizei 10km vor der Grenze nicht weiss, ob diese für Touristen offen ist oder nicht. Schliesslich meinten sie auch, ich müsse zurück nach Rustaveli und auf die Fernstrasse. Sie fragten mich noch, ob sie mir noch helfen könnten, in ihren Diskussionen war Taxi im Gespräch, ich lehnte dankend ab. Ich habe den Fehler begangen, mich nicht vorher genau zu erkundigen, jetzt muss ich ihn selber ausbaden, damit die Möglichkeit, dass ich ihn nochmal mache, geringer ist.

Wegen Rückenwind war ich sogar sehr schnell zurück in Rustaveli. Von da an war es dann Gegenwind. Es wurde sehr heiss und bergig. Die Strecke auf der Fernstrasse war viel schöner als auf der Nebenstrasse, schöne Berge, mal wieder wie in der Mongolei. Darum habe ich auch jedes Angebot von Lastwagenfahrer abgelehnt, die mich mitnehmen wollten. Auch alleine schaffte ich es noch am Abend nach Azerbaijan.

Und wieder einmal ein ganz anderes Land. Die Sprache ist dem Türkischen sehr ähnlich, dass die vorwiegende Religion Islam ist, bekommt man kaum mit. Selten sieht man kopfbedeckte Frauen und ich habe glaub noch nie einen Muezzin gehört.

Was mir sofort aufgefallen war, waren die Benzinpreise.

Dazu muss man noch wissen, dass 1 AZN (Manat, azerbaijanische Währung) ungefähr ein Euro ist. Preise wovon man in Deutschland nur Träumen kann. (Nicht gerade als Radfahrerin)

Im Westen, Norden und Süden ist es bergig, allerdins zumindest hier mehr im Westen gibt es nicht viel Vegetation.

Ich bin in der Ebene zwischen drin nach Baku gefahren, was sicherlich nicht die schönste Strecke gewesen war, wie sich später herausstellte.

Im Westen liegt die Stadt Gäncä, eine eigentlich sehr alte, aber auch moderne Stadt, wahrscheinlich die zweitgrösste hinter Baku.

Überall gibt es Springbrunnen, manchmal sogar noch mit Musik. Die Stadt muss noch sehr im Wachsen sein, wozu sollte man sonst so viele Möbelhäuser brauchen, wie ich hier bei der Fahrt in die Stadt gesehen hatte.

Nach der Stadt kommt wieder für eine lange Zeit nichts. Trotzdem, die Strasse war ein langes Stück 4 spurig ausgebaut und der Verkehr, war für das, dass da ja eigentlich keine Leute wohnen, recht gross. Ich fragte mich immer wieder, woher die kommen und wohin die fahren.

Da es doch überall Leute gab, habe ich mir zum Zelten sichere Orte gesucht, wie Tankstellen, Restaurants oder hier in der Nähe einer Brücke, die ständig bewacht wurde, und somit auch mein Zelt und ich.

Den Fluss und mein Zelt durfte ich fotografieren, aber auf keinen Fall die Brücke.
Egal, wo ich gezeltet hatte, ich hatte abends Unterhaltung, bekam Tee und ab und zu auch was zum Essen und fühlte mich absolut sicher.

Die Leute hier sind sehr nett und hilfsbereit.

Seit ein paar Tagen hatte ich ein kleines Loch im Vorderreifen, war aber zu faul es zu flicken. Einmal am Tag richtig aufpumpen lassen hat gereicht.

Ausserdem wollte ich nicht auf diese Aktionen mit den „Reifenreparatören“ verzichten. Sie sind es nicht gewohnt einen Reifen und schon gar nicht einen Fahrradreifen bis zu 4,5 bar aufzupumpen. Sie hatten immer Angst, ihnen fliegt der Reifen um die Ohren. Erst wenn ich das digitale Messgerät, das ich von Schwalbe bekommen hatte, gezückt habe, trauten sie mir eher, glaubten sie eher, ich weiss von was ich spreche.

Die Fernstrasse führte an den kleineren Ortschaften vorbei, was nicht weiter schlimm war, denn sie waren nicht besonders attraktiv. Ab und zu fuhr ich trotzdem in die Ortsmitte, um ein „Internet Klub“ zu finden. Es spielten sich immer die gleichen Szenen ab. Selten verirrt sich ein Tourist und schon gar nicht eine Frau auf dem Fahrrad dorthin.
Es war keine aufdringliche Neugier, eher nett, war immer willkommen, manchmal musste ich nicht einmal was dafür zahlen, einmal wurde ich sogar fotografiert.

Mein bepacktes Fahrrad konnte ich ohne Bedenken draussen stehen lassen, es wurde gut bewacht.

Auch sonst sind überall Polizisten und Sicherheitleute, die die Kriminalität sehr gering halten.

Nach ein paar hundert Kilometer durch die Ebene, meistens mit Rückenwind, nachmittags ab und zu auch mit starkem Gegenwind, kam ich am Kaspischen Meer an.
Leider bedeutet Fahren am Meer nicht immer eine schöne Küstenstrasse mit schönen Stränden. Hier war alles voll Industrie, Ölplattformen und Raffinierien.

Dann kam eine lange Mauer, da sah man überhaupt nichts mehr. Einmal konnte ich durch ein Loch eine äusserst noble Anlage sehen, ein Touch von 1001ner Nacht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es Spass machen kann, im Anblick der Ölplattformen zu baden.

Immer wenn ich sagte, dass ich nach Baku fahre, wurde ich gleich gefragt: Eurovision? Ganz sicherlich nicht! Aber das ganze Land ist im Eurovisionsfieber

In Baku fahren massenweise diese Taxis herum
Die ganze Stadt wird renoviert und neu hergerichtet. Und das alles wegen einem Abend, fragte ich mich. In der Zwischenzeit habe ich aber erfahren, dass die Ausscheidungen sich fast über eine ganze Woche hinweg ziehen. Ich hoffe, bis dahin bin ich weg. Der Rummel hat eigentlich jetzt schon angefangen. Die Altstadt ist voll von Kammerateams aller Herren Länder, um Baku der Welt zu präsentieren. Wer hat denn schon mal was von Baku gehört und wo liegt eigentlich Azerbaijan?

Bevor man in die Stadt kommt, sah ich das erste Mal in dem Land eine auffallende Moschee.

Dann ein Stück weiter sieht man auf dem Berg die „Flammen“, Flame Towers
die den Eindruck von „Klein-Dubai“ vermitteln. Ich hatte das Gefühl, man kann sich nicht entscheiden, welchen Stil man verfolgen will. Einerseits den alten islamischen Stil, auf der anderen Seite will man sich auch westlich-modern zeigen.

Nur im Herzen der Stadt, dem Weltkulturerbe, gibt es keine Diskussionen, da bleibt alles beim Alten.

Ausser die Souvenire passen sich der Zeit an

Ich werde jetzt noch ein paar Tage hier bleiben. Am Dienstag, den 8. Mai, bekomme ich mein Tajikistanvisum und dann fahre ich mit dem nächsten Schiff nach Aktau, Kazachstan. Das kann dann am nächsten Tag oder in einer Woche sein. Genaues weiss man erst am Morgen, an dem Tag, an dem das Schiff fährt.

Der Kaukasus hat viel mehr zu bieten, als ich gesehen habe. Es würde sich lohnen, extra nochmals herzukommen und sich genauer die Länder anzuschauen. Mal sehen…..

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